Sarcoscypha jurana / Zinnoberroter Prachtsbecherling - (2)

aktualisiert: 29.05.2019


Autoren: Sarcoscypha coccinea var. jurana, Boudier, 1903 / Sarcoscypha jurana, (Boudier) Baral, 1984

Klassfikation: Fungi, Ascomycota, Pezizomycotina, Pezizomycetes, Pezizomycetidae, Pezizales, Pyronemataceae

Aktueller Name: Sarcoscypha jurana / (Boudier) Baral


Einführung

Mit dem Namen Prachtsbecherling erklärt sich der Pilz von selbst. Im Frühjahr zwischen März und April wohl der schönste Pilz, den man in feuchten und schattigen Auenwäldern antrifft.

Gemäss Literatur werden 5 verschiedene Arten beschrieben, welche allerdings nur aufgrund mikroskopischer Merkmale und des Standortes unterschieden werden können.

Fruchtkörperfarbe

leuchtend rot wie roter Mohn

Mikroskop

Paraphysen mit rotkörnigem Inhalt

Sporengrösse

30-40 µm x 15-20 µm

Sporenoberfläche / Sporenmembran

teilweise wie geflügelt, raue Oberfläche, körnig mit Öltropfen

Standort

auf Totholz in Auenwälder, feuchte Standorte

Vorkommen / Häufigkeit

nur Frühjahr zwischen März und April

Melzers-Reagenz

Jod Sporen negativ (inamyloid)


Gattung/en:

Sarcoscypha: Kelchbecherling, Prachtsbecherling

Siehe auch / Verwechslung mit:

Aleuria aurantia: Orangebecherling


Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 5758

Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 1223

Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 7344

Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 130

Sarcoscypha jurana - Paraphysen - Hier sieht man den roten Farbstoff mit welchem die Paraphysen angereichert sind. - Flammer, T© 3576

Sarcoscypha jurana - Ein Bündel Paraphysen - Flammer, T© 3577

Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 3578

Sarcoscypha jurana - Asci - Flammer, T© 3579

Sarcoscypha jurana - die rauen Sporen sind oft von einer Membran umgeben - Flammer, T© 3580