Gyromitra gigas / Riesenstocklorchel

aktualisiert: 19.05.2019 12:51:42


Autoren: Helvella gigas, Krombholz, 1834 / Gyromitra gigas, (Krombholz) Cooke, 1878 / Neogyromitra gigas, (Krombholz) S. Imai, 1938 / Maublancomyces gigas, (Krombholz) Herter, 1950 / Discina gigas, (Krombholz) Eckblad, 1968

Klassfikation: Fungi, Ascomycota, Pezizomycotina, Pezizomycetes, Pezizomycetidae, Pezizales, Discinaceae

Aktueller Name: Gyromitra gigas / (Krombholz) Cooke


Sporenmerkmale

typisch für G. gigas sind die ovalen, gossen Sporen mit dem grossen Öltropfen in der Mitte und je einem "schnabelartigen" Fortsatz an beiden Sporenenden.

Standort

typisch für G. gigas sind die ovalen, gossen Sporen mit dem grossen Öltropfen in der Mitte und je einem "schnabelartigen" Fortsatz an beiden Sporenenden.

Standort

Auenwälder, Laubwälder, sehr morschen, vermulmten Stümpfen, Kahlschläge.

Vorkommen / Häufigkeit

Frühjahr April bis Mai

enthält folgendes Gift

Enthält Helvellasäure. Diese giftige und thermolabile Substanz wird beim Kochen vernichtet.

Wichtiger Hinweis

Bei nicht korrekter Zubereitung tödlich giftig, deshalb definitiv kein Speisepilz, auch wenn er in verschiedenen Regionen nach entsprechender Zubereitung verspeist wird - aber selbst dann sind schwere Vergiftungen nicht auszuschliessen.

Giftigkeit

TÖDLICH GIFTIG !!!


Gattung/en:

Gyromitra: Lorcheln, Giftlorcheln

Links

Brechdurchfälle - (7385)

thermolabile Gifte - (6738)

Siehe auch / Verwechslung mit:

Gyromitra esculenta: Frühjahrs-Lorchel

Verursacht das

Gyromitrin-Syndrom - (3571)


Gyromitra gigas - Martinelli, G© 1811

Gyromitra gigas - Weber, U© 9005

Gyromitra gigas - Weber, U© 9004

Gyromitra gigas - Weber, U© 9006

Gyromitra gigas - Weber, U© 9007

Gyromitra gigas - Weber, U© 9008

Gyromitra gigas - Flammer, R© 1812