Gyromitra esculenta





Frühjahrs-Lorchel

aktualisiert: 20.01.2021 17:31:01

Autoren:
Elvela mitra, Schaeffer, 1774 / Helvella mitra, Schaeffer, 1774 / Helvella esculenta, Persoon, 1800 / Helvella sinuosa, Brondeau, 1824 / Gyrocephalus aginnensis, Persoon, 1824 / Helvella suspecta, Krombholz, 1834 / Gyromitra esculenta, (Persoon) Fries, 1849 / Helvella queletii, Schulzer, 1885 / Gyromitra queletii, Saccardo, 1889 / Helvella lacunosa var. major, Saccardo, 1889 / Gyromitra suspecta, (Krombholz) J. Schröter, 1893 / Physomitra esculenta, (Persoon) Boudier, 1907 / Maublancomyces suspecta, (Krombholz) Herter, 1951 / Maublancomyces suspectus, (Krombholz) Herter, 1951
Klassfikation:
Fungi, Dikarya, Ascomycota, Pezizomycotina, Pezizomycetes, Pezizomycetidae, Pezizales, Discinaceae
Aktueller Name:
Gyromitra esculenta (Persoon) Fries


Die Frühjahrslorchel mit ihren hirnartigen Windungen wird auch als Giftlorchel oder Frühlorchel bezeichnet. Wie die Morchel hat auch die Lorchel gerne sandige Böden in Fichten- und Föhrenwälder.
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Am ehesten könnte Sie mit Morcheln verwechselt werden.
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Hier ein Auszug aus einer schwedischen Pilzseite (in den nordischen Länder ist dieser Pilz viel häufiger als bei uns und wurde lange Zeit auch als Marktpilz mit besonderem Hinweis bezüglich Zubereitung verkauft). Inzwischen gilt der Pilz auch in diesen Ländern
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Stenmurka (schwedisch für Gyromitra gigas) ist gut zu essen und gilt seit langem als Delikatesse, ist aber leider sehr giftig. Abkochung in reichlich Wasser 2 x 5 Minuten oder Trocknen für mindestens 3 Monate sind Methoden, die normalerweise vor dem Kochen und Essen von Stenmurka empfohlen werden. Leider hat sich das Toxin im Pilz (Gyromitrin) auch mit diesen Methoden als schwierig zu entfernen erwiesen. Daher wird Stenmurka nicht mehr als Speisepilz empfohlen.
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Hutfarbe
Hellbraun bis schwarzbraun
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Standort
Föhrenwälder, bei Holzplätzen, Holzschnitzel
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Vorkommen / Häufigkeit / Saison
Frühjahr, Mai
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Sporenform
Elliptisch schmal
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Toxin/e
Monomethylhydrazin, Gyromitrin: Gift ist wasserlöslich, flüchtig beim Trocknen und Kochen. Gyromitrin und sein Abbauprodukt Monomethylhydrazin (MMH).
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Giftigkeit
TÖDLICH GIFTIG !!!
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Wichtiger Hinweis
Bei nicht korrekter Zubereitung tödlich giftig, deshalb definitiv kein Speisepilz, auch wenn er in verschiedenen Regionen nach entsprechender Zubereitung verspeist wird - aber selbst dann sind schwere Vergiftungen nicht auszuschliessen.
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Synonyme, Namen dt., Verweis
Finnisch: Korvasieni, schwedisch: Stenmurka
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Verursacht / verantwortlich für das folgende Syndrom:
Toxine
Gattung/en:
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