Armillaria mellea





Hallimasch

aktualisiert: 13.01.2021 19:22:32

Autoren:
Agaricus melleus, Vahl, 1790 / Agaricus melleus var. coryli, V. Briganti, 1837 / Agaricus citri, Inzenga, 1865 / Armillaria mellea, (Vahl) P. Kummer, 1871 / Armillariella mellea, (Vahl) P. Karsten, 1881 / Omphalia mellea, (Vahl) Quélet, 1886 / Armillaria citri, (Inzenga) Saccardo, 1887 / Armillaria mellea var. minor, Barla, 1887 / Mastoleucomyces melleus, (Vahl) Kuntze, 1891 / Lepiota mellea, (Vahl) J.E. Lange, 1915 / Clitocybe mellea, (Vahl) Ricken, 1915 / Armillaria cerasi, Velenovský, 1920 / Armillariella montagnei, Singer, 1956 / Armillaria montagnei, (Singer) Herink, 1973
Klassfikation:
Fungi, Dikarya, Basidiomycota, Agaricomycotina, Agaricomycetes, Agaricomycetidae, Agaricales, Physalacriaceae
Aktueller Name:
Armillaria mellea (Vahl) P. Kummer


Sehr häufiger Pilz, welcher nirgendwo fehlt und vor allem im Spätherbst in Massen wachst. Der Hallimasch ist ein gefährlicher und äusserst Agressiver Forstschädling, weil er auch lebende Bäume befallen kann. Es gibt verschiedene Arten, welche entweder auf Laub- oder auf Nadelholz spezialisiert sind. Immer in Verbindung mit Wurzeln, lebendem oder totem Holz. Das schwarze Geflecht, die Rhizomorphen, sind leicht auszumachen.
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Der Hallimasch ist ein beliebter Speisepilz, obwohl er nur richtig zubereitet problemlos ist. Individuelle Unverträglichkeiten können jedoch nie ausgeschlossen werden. Jung gepflückt, richtig gegart und zubereitet (Zubereitungshinweise unbedingt einhalten), scheint er vielen Pilzsammlern zu munden. Es gibt ihn sogar in Dosen zu kaufen.
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Sein Name verdankt er dem Umstand, dass er verdauungsfördernd wirkt, woher auch das Sprichwort "Heil im Arsch" stammt.
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Im schweizerischen Nationalpark wurde der Hallimasch genetisch untersucht und es wir geschätzt, dass sich etwa 600 Tonnen Myzel im Boden mit derselben DNA verbirgt. Das gigantische Geflecht im Boden ist ein riesiger Organismus.
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Fruchtkörper / Habitus / Wachstumsform
Der Hallimasch ist sehr variabel und es gibt verschiedene Arten. Weltweit 40.
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Stielmerkmale
Der Stiel ist beringt
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Giftigkeit
FALSCH ZUBEREITET UND ROH SEHR GIFTIG !!
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Essbarkeit / Speisewert (ohne Gewähr)
Jung essbar. Pilz zuerst trocknen oder 15 Minuten im Wasser kochen lassen, Kochwasser weggiessen, normal fertig kochen.
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Wichtiger Hinweis
Zubereitung: Mit zweimal 7-8 Min. aufkochen und dem Wegschütten des Kochwassers sollte man auf der sicheren Seite sein. Nur kleine und knackige Pilze verwenden.
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Verursacht / verantwortlich für das folgende Syndrom:
Gattung/en:

Armillaria mellea - Flammer, T© 2268
Armillaria mellea -
Armillaria mellea - Flammer, T© 470
Armillaria mellea -
Armillaria mellea - Flammer, T© 4078
Armillaria mellea -
Flammer, T© 5640
Armillaria mellea

Armillaria mellea - Flammer, T© 5641
Armillaria mellea -
Armillaria mellea - Flammer, T© 7025
Armillaria mellea -
Armillaria mellea - Rhizomorphen - Flammer, T© 4225
Armillaria mellea - Rhizomorphen -
Armillaria mellea - Konserve - Flammer, T© 1530
Chiodini - Zubereitungshinweis: Flüssigkeit wegschütten, spülen und wie normale Pilze 10 Minuten kochen. Ideal zu Risotto, Polenta, weissem Fleisch und Wild.
Armillaria mellea - Konserve -