Tuber borchii





Weissliche Trüffel, Tartufo bianchetto, Syn. Tuber albidum Pico

aktualisiert: 22.01.2021

Autoren:
Tuber borchii, Vittadini, 1831 / Rhizopogon borchii, (Vittadini) Rabenhorst, 1844
Klassfikation:
Fungi, Dikarya, Ascomycota, Pezizomycotina, Pezizomycetes, Pezizomycetidae, Pezizales, Tuberaceae
Aktueller Name:
Tuber borchii Vittadini


Fruchtkörper / Habitus / Wachstumsform
Schmutzig weiss, grau, gelblich-braun mit sporadischen Rostflecken. Peridie glatt, an der Gleba haftend. Gleba je nach Reifezustand schmutzig weiss, gelb braun, grau schwarz. Venen weiss, allmählich braun verfärbend.
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Geruch / Geruchsprofil
Aufdringlich nach Knoblauch, leicht gasartig nach Acetylen.
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Sporenmasse
30-50 x 20-37 µm
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Sporenfarbe in Wasser (Mik)
Hellgelb, hellbraun, transparent.
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Sporenform
Rund bis leicht oval elliptisch
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Sporenmembran, Oberfläche, Skulptur
Skulptur netzig wabig mit regelmässigem fünf- bis sechseckigem Muster und einer Wabentiefe von 4 – 6 µm. Maschenweite der Waben: 4 – 9 µm, jedoch konstant für jede einzelne Spore.
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Sporen pro Ascus
1 – 4, meist 2 – 3
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Verordnung über Speisepilze
Zugelassen
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Varia
T. borchii hat einige Verwandte mit kaum unterscheidbaren Sporen. Die wohl nur als Irrgäste in den Handel gelangenden Arten sind T. oligospermum, T. puberulum und T. asa mit rundlichen bis runden Sporen, ferner T. dryophilum und T. maculatum mit ellipsoiden Sporen. Alle Arten gelten als essbar. Zitronenförmige oder ophthalmiforme Sporen seien typisch für T. gennadii (= T. lacunosum). Diese Art dürfe nicht mit T. asa synonymisiert werden (7). Diese Ansicht von Montecchi und Sarasini steht im Widerspruch zur Ansicht von Riousset et al (10).
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Bemerkungen / Hinweise / Abstract
Bakterien und Geruch:
Es sind symbiontische Bodenbakterien, die dem weißen Trüffel Tuber borchii seinen einzigartigen leicht schwefelhaltigen Geruch verleihen, fanden Forscher heraus. Die Bakterien werden schon während des Wachstums von den Fruchtkörpern umschlossen. Die Bakterien wandeln nichtduftende Vorstufen von Schwefelverbindungen im Fruchtkörper in duftende Verbindungen um. „Die dominierenden Arten in Tuber borchii sind alpha- und beta-Proteobakterien“, schreiben die Biologen.
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„Unsere Ergebnisse lassen sich aber nicht auf andere Trüffelarten übertragen, weil die untersuchten Verbindungen nur in dem weißen Trüffel Tuber borchii vorkommen“, so Richard Splivallo vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Frankfurter Goethe-Universität. Die Forscher nehmen deshalb künftig Verbindungen in den Blick, die im Perigord- und Piermont-Trüffel vorkommen und allen Trüffelarten gemeinsam sind.
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Gattung/en:

Tuber borchii - Flammer, T© 5754
Tuber borchii -
Tuber borchii - Flammer, T© 1297
Tuber borchii -
Tuber borchii - Sporen - Flammer, T© 27
Tuber borchii - Sporen -
Tuber borchii - Sporen - Flammer, T© 26
Tuber borchii - Sporen -
Tuber borchii - Sporen - Flammer, T© 25
Tuber borchii - Sporen -
Tuber borchii - Sporen - Flammer, T© 24
Tuber borchii - Sporen -
Tuber borchii - Sporen - Flammer, T© 23
Tuber borchii - Sporen -
Tuber borchii - Sporenzeichnung - Flammer, T© 43
Tuber borchii - Sporenzeichnung -
Tuber borchii - Flammer, T© 5755
Bianchetto con pasta y uova
Tuber borchii -