Lactarius turpis





Olivbrauner Milchling, Mordschwamm, Tannenreizker

aktualisiert: 16.09.2019

Autoren:
Lactarius turpis (Weinmann) Fries 1838
Klassfikation:
Fungi, Dikarya, Basidiomycota, Agaricomycotina, Agaricomycetes, Russulales, Russulaceae
Aktueller Name:
Lactarius turpis (Weinmann) Fries 1838


Der Olivbraune Milchling ist gewissen osteuropäischen Ländern ein beliebter Speisepilz.
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Besonders in Russland aber auch in anderen osteuropäischen Ländern wird er nach entsprechender Zubereitung als Speisepilz / Gewürzpilz verwendet.
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Da inzwischen jedoch bekannt ist, dass die Gifte nicht thermolabil sind und beim Kochen nicht verschwinden ist vom Verzehr abzuraten.
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Der Zusammenhang mutagener Substanzen in Pilzen und möglichen Langzeitfolgen aus dessen Verzehr ist weitgehend unerforscht und wie weit auch eine individuelle Anpassung gewisser Ethnien vorhanden ist, wäre ein interessantes Thema.
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Fruchtkörper / Habitus / Wachstumsform
Milch scharf - brennend scharf
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Hutfarbe
oliv-schwarz
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Stielfarbe
oliv-schwarz, wie Hut
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Oxidation / Verfärbung: Fruchtkörper, Milch, Röhren
Lamellen flecken schwarz
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Standort
collin, subalpin, Fichtenwald und Mischwald
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Kalilaugenreaktion / KOH
positiv: auf Huthaut ergibt eine dunkle weinrote Reaktion
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Toxin/e
Die Fruchtkörper enthalten neben hitzelabilen Lektinen das hitzestabile Necatorin [7-Hydroxycoumaro (5,6-c) cinnolin]in hoher Konzentration, welches weder durch Garen noch Silieren zerstört wird. Diese Substanz ist stark mutagen und gilt als krebsauslösend.
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Giftigkeit
ENTHÄLT MUTAGENE / KREBSAUSLÖSENDE SUBSTANZEN !
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Essbarkeit / Speisewert (ohne Gewähr)
Als Speisepilz nicht zu empfehlen, da er krebsauslösende/mutagene Substanzen enthält.
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Gattung/en:
Siehe auch / Verwechslung mit:
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Lactarius turpis - Flammer, T© 1107
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Lactarius turpis - Flammer, T© 3132
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