Clitocybe quisquiliarum
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Feld-Trichterling

aktualisiert: 14.10.2021

Autoren:
Clitocybe quisquiliarum P. Specht 2014
Klassfikation:
Fungi, Dikarya, Basidiomycota, Agaricomycotina, Agaricomycetes, Agaricomycetidae, Agaricales, Tricholomataceae
Aktueller Name:
Clitocybe quisquiliarum P. Specht 2014


Die weissen Trichterlinge sind eine schwierige Gruppe. Ich beziehe mich auf den Artikel von Peter Specht über Trichterlinge ruderaler und nitrophiler Standorte – zur Klärung der Taxa Clitocybe nitrophile und Clitocybe dealbata, sowie zwei neue Arten aus Deutschland: Clitocybe quisquiliarum und Clitocybe agricola.
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Die vorliegenden Funde wurden an Strassenrändern und in einem Park gemacht. Aufgrund der Neubeschreibung im unten genannten Artikel und den vermutlich nitrathaltigen Standorten ausserhalb des Waldes passe ich meine Bestimmung von dealbata auf quisquiliarum an.
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Fruchtkörper / Habitus / Wachstumsform
Schmierig, speckig bei feuchtem Wetter
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Fruchtkörperfarbe / Farbspektrum
Weiss
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Hutmerkmale
Hygrophan, oft mit Wasserflecken
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Lamellenmerkmale
Gedrängt
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Sporenfarbe / Sporenpulver (Abwurf)
Weiss
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Geruch / Geruchsprofil
Mehlartig, nach Gurken, nach Mehl
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Standort
Strassenränder, Parks, nitrathaltige Böden
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Sporenmasse
3-3,5 x 4,5 -5 µm (-6 µm)
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Sporenform
Breit elliptisch
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Sporenmerkmale
Mit kleinen grünlichen Öltröpfchen
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Toxin/e
L+(-) Muscarin
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Giftigkeit
GIFTIG !!
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Quelle / Referenz
Es gibt eine neue Arbeit zu den weissen Trichterlingen aus Deutschland (2014, Specht Peter. Z. Mykol. 80(1), Seiten 11-42):
Trichterlinge ruderaler und nitrophiler Standorte – zur Klärung der Taxa Clitocybe nitrophila und Clitocybe dealbata, sowie zwei neue Arten aus Deutschland: Clitocybe quisquiliarum und Clitocybe agricola
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Es werden die an nitrophilen Standorten wachsenden Arten der Gattung Clitocybe (Fr.) Staude vorgestellt. Dabei wird der Nachweis geführt, dass Clitocybe nitrophila Bon kein Synonym von Clitocybe amarescens Harmaja ist. Der Trichterling nitrophiler Standorte, der in der vorherrschenden mittel- und nordeuropäischen Literatur der letzten 30 Jahre als C. amarescens bezeichnet wurde, muss C. nitrophila genannt werden. C. amarescens ist eine nicht an nitrophilen Standorten fruktifizierende Art, die zwischen trockenen Nadeln und Gras in Wäldern und auf Heiden wächst und im Gegensatz zur milden C. nitrophila einen bitteren Geschmack aufweist. Mit C. agricola P. Specht spec. nov. wird eine bisher ebenfalls als C. amarescens angesehene weitere Art neu beschrieben.
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Auch die ebenfalls in die Synonymie von C. amarescens ss. Kuyper gestellte alpine Art Clitocybe harmajae Lamoure ist weder ein Synonym von C. nitrophila noch von C. amarescens ss. orig. Im Weiteren wird der erste mitteleuropäische Fund von Clitocybe fimiphila Contu, die bisher nur von Sardinien und der iberischen Halbinsel berichtet wurde, vorgestellt.
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Im letzten Teil dieser Arbeit wird auf C. rivulosa und die oft mit ihr zu Unrecht als synonym angesehene C. dealbata ss. auct. eingegangen. Letztere wird gültig neu beschrieben als Clitocybe quisquiliarum P. Specht. Dabei wird auch die oft verkannte und teilweise ebenfalls in die Synonymität verwiesene Clitocybe augeana (Mont.) Sacc. beschrieben. Alle behandelten Arten werden in Farbaufnahmen gezeigt.
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Der ausführliche und interessante Artikel von P. Specht kann bei https://www.dgfm-ev.de/ nach Erstellung eines Profils gratis heruntergeladen werden.
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Verursacht / verantwortlich für das folgende Syndrom:
Toxine
Gattung/en:
Siehe auch

Suchbegriffe / Tags: nach Mehl, nach Gurken

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