Ustilago




Maisbeulenbrand

aktualisiert: 22.01.2021 11:30:26

Autoren:
Necrosis, Paulet, 1793 / Uredo subgen. Ustilago, Persoon, 1801 / Farinaria, Sowerby, 1803 / Ustilago, (Persoon) Roussel, 1806 / Hypodermium subgen. Ustilago, (Persoon) Link, 1816 / Pericoelium, Bonorden, 1851 / Ustilagidium, Herzberg, 1895 / Crozalsiella, Maire, 1917 / Yenia, Liou, 1949
Klassfikation:
Fungi, Dikarya, Basidiomycota, Ustilaginomycotina, Ustilaginomycetes, Ustilaginales, Ustilaginaceae
Aktueller Name:
Ustilago (Persoon) Roussel


Spezialisierter Brandpilz der nur Maiskulturen befällt und in ungünstigen Jahren zu hohen Ernteausfällen führen kann. Aber der Pilz scheint weder für Mensch noch Tier toxisch zu sein (im Gegenteil zum Mutterkorn) und in Mexiko werden damit sogar Tacos mit Huitlacoche, so heisst dort der Maisbeulenbrand, zubereitet.
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Während der Mutterkornpilz sehr giftig ist und das Getreide entsorgt, bzw. vernichtet werden muss, ist der Maisbrand für Tier und Mensch unbedenklich. Allerdings nisten sich sehr oft auf den befallenen Pflanzen auch sekundäre myktoxinbildende Schimmelpilze (Fusarien) ein, welche einen negativen Einfluss auf die Gesundheit von Tieren, die mit solchen Maissilagen gefüttert werden haben kann.
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Auch hier, wie bei allen Pilzen kann ein übermässiger Konsum höchstwahrscheinlich Nebenwirkungen / Vergiftungserscheinungen hervorrufen, die Datenlage dazu scheint sehr spärlich zu sein.
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