Ustilago maydis





Maisbeulenbrand

aktualisiert: 22.01.2021 11:35:18

Autoren:
Uredo maydis, DeCandolle, 1815 / Caeoma zeae, Link, 1825 / Erysibe maydis, (DeCandolle) Wallroth, 1832 / Ustilago zeae, (Link) Unger, 1836 / Ustilago maydis, (DeCandolle) Corda, 1842
Klassfikation:
Fungi, Dikarya, Basidiomycota, Ustilaginomycotina, Ustilaginomycetes, Ustilaginales, Ustilaginaceae
Aktueller Name:
Ustilago maydis (DeCandolle) Corda


Spezialisierter Brandpilz der nur Maiskulturen befällt und in ungünstigen Jahren zu hohen Ernteausfällen führen kann. Aber der Pilz scheint weder für Mensch noch Tier toxisch zu sein (im Gegenteil zum Mutterkorn) und in Mexiko werden damit sogar Tacos mit Huitlacoche, so heisst dort der Maisbeulenbrand, zubereitet.
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Während der Mutterkornpilz sehr giftig ist und das Getreide entsorgt, bzw. vernichtet werden muss, ist der Maisbrand für Tier und Mensch unbedenklich. Allerdings nisten sich sehr oft auf den befallenen Pflanzen auch sekundäre mykotoxinbildende Schimmelpilze (Fusarien) ein, welche einen negativen Einfluss auf die Gesundheit von Tieren, die mit solchen Maissilagen gefüttert werden haben kann.
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Auch hier, wie bei allen Pilzen kann ein übermässiger Konsum höchstwahrscheinlich Nebenwirkungen / Vergiftungserscheinungen hervorrufen, die Datenlage dazu scheint sehr spärlich zu sein.
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Sporenform
Rund mit Warzen
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Essbarkeit / Speisewert (ohne Gewähr)
Nach der Schweizer Speisepilzverordnung [9] ist der Maisbeulenbrand für den Grosshandel als marktfähiger Speisepilz zugelassen.
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Gattung/en:

Ustilago maydis - Flammer, T© 5136
Ustilago maydis -
Ustilago maydis - Flammer, T© 5135
Ustilago maydis -
Ustilago maydis - Sporen - Flammer, T© 5134
Ustilago maydis - Sporen -

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