Blausäure





HCN - Cyanwasserstoff

aktualisiert: 12.02.2021 12:47:27



Blausäure ist ein Gift das in vielen Pilzen vorkommt, jedoch meist unproblematisch ist, da es sich beim Kochen und Trocknen verflüchtigt. Der Genuss von rohen Pilzen kann zu Vergiftungserscheinungen führen.
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Artikel SZP/BSM 2008-2
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Blausäure in Nelken-Schwindlingen (Marasmius oreades) Tatsächlich enthalten Nelken Schwindlinge Blausäure, die jedoch schon bei Verletzung des Gewebes und Zutritt von Sauerstoff, ferner beim Kochen verduftet. Erst bei einem Verzehr von etwa 130 g rohen Pilzen müsste bei einem Kind von 20 kg Körpergewichtmit einer lebensgefährlichen Vergiftung gerechnet werden. Blausäure ist vor allem bei Pflanzenweit verbreitet. Der Mensch verfügt über wirksame Entgiftungsmechanismen, solange nichtplötzlich grosse Giftmengen über Haut, Lungen und Verdauungstrakt freigesetzt werden, die Sauerstoffverwertung in den Körperzellen blockieren und zu einer inneren Erstickung führen. Diesem Thema wird in einer der nächsten Nummern ein spezieller Artikel gewidmet.
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Autor: R. Flammer
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Giftigkeit
Blausäure ist sehr giftig und wird und wurde zur Vollstreckung von Todesstrafen verwendet. Viele Pflanzen enthalten die flüchtige Blausäure, hier sind besonders Bittermandel und Aprikosenkerne zu erwähnen. Bei den Aprikosenkernen mit angeblicher Heilwirkung bei Krebs ist die empfohlene Tagesmenge mit 2 Kernen angegeben. Auch ungekochte und unreife Bambussprossen haben einen hohen einen hohen Blausäregehalt.
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Deshalb müssen alle Nahrungsmittel genügend gekocht werden, das gilt besonders für Maniok, Gartenbohnen und auch Speisepilze welche diese Substanz enthalten, wie z.B. Marasmius oreades.
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Quelle: Wikipedia

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